Donnerstag, März 29, 2012

zusammengekauert sitze ich vorm fenster und lasse alles an mir vorbei ziehen,
tausend bäume und wolken huschen vorbei,
die felder verschwimmen zu einem großen und die striche auf der straße werden zu einem endlos langem streifen.
alle um mich herrum lachen, schreien, kreischen aufgeregt ,unterhalten sich, lesen.
sie heben die hände und jubeln, umarmen einander.
sie alle sehen so glücklich aus, so unglaublich zufrieden.
in letzter zeit dachte ich ich würde auch zu ihnen gehören,
ich dachte alles würde so viel besser werden,
aber das ist es nicht,
nein.
ich hab gemerkt, dass das alles blos eine große lüge war,
eine lüge wie alles andere was ich mir vornehme oder erhoffe.
ich hab es nicht verdient glücklich zu werden,nicht jetzt,
nicht heute,
nicht morgen,
niemals.
ich bin es nicht wert,hure.

Mittwoch, März 28, 2012

kätschend sitzt sie neben mir,
beißt auf ihrem ekligen brötchen rumm und krümelt alles voll,
die butter quillt an den seiten raus und klebt an ihren fingern,
am liebsten würd ich aufstehen und wegrennen,
das ist eklich,
sie sitzt da als hätte sie monate nichts gegessen und schlingt ihr brötchen herrunter.
mir wird schlecht,ganz fürchterlich schlecht,
ich halte mir die hand vor den mund und starre stur aus dem fenster raus
'was ist denn los?' fragt sie mich.
'musst du das brötchen jetzt hier essen? das ist wiederlich,ich kotze gleich,dann iss wenisgtens was anderes!'
'nichts,ich fühl mich nur nicht so gut.'
achso antwortet sie und schmeißt den letzten bissen in ihren mund und holt ihr käseschinkencroissant raus.
DANKE.

Sonntag, März 25, 2012

und für morgen hab ich mir vorgenommen gegen die stimmen an zu kämpfen.
jeder der das hier liest kann mich gerne auslachen,aber ich versuche es,
ich will wenigstens ein teil der stimmen verstummen lassen,
ihnen die kehle durch schneiden und sie aus meinem kopf,meinen ohren,
aus meinem ganz körper vertreiben,mit stöcken auf sie einschlagen bis sie verschwinden.
ich will das blut aus ihren nasen tropfen sehen,sehen wie sie schluchzend verschwinden,
ich will das gefühl von sieg spüren und nicht ihre gressligen worte in meinen ohren hallen hören.
morgen werde ich anfangen zu kämpfen,wenigstens gegen die die schreien wie fett ich bin,
die sich in mein ohr setzen und flüstern 'sieh dich an mädchen,sieh dich doch an,du fette hure,sieh dich an die schwabbeligen beine,dein fetter bauch,sieh dich blos an!' ,gegen die die mich heulend vor meinem spiegelbild stehen lassen. morgen werde ich sie bekämpfen,
noch einmal,
diesmal werde ich es schaffen,
mehr abnehmen als beim letzten mal,
viel mehr und dann?
dann kann ich sie endlich vertreiben.

Freitag, März 23, 2012

tut mir unglaublich leid das ich mich nicht mehr gemeldet hab,
aber war ja klar,weil ich einfach nichts auf die reihe bekomme.
als wüsste ich überhaupt im moment was hier abgeht,
irgendwie hab ich alles aus den augen verloren,
keine ahnung was im moment ist,
wie die anderen sich fühlen,
was sie denken,
was ich denke.
weiß nicht was heute passiert ist,
was sein wird oder war.
schlichtweg überfordert.